Verbände

Druckverbände zur Blutstillung: Mit Kompressen Wunde abdecken und mit Mullbinde oder T-shirt fest umwickeln. Cirka alle 15 Minuten sollte der Verband kurz gelockert werden.

Stützverbände: zur Ruhigstellung einer Extremität nach Verstauchungen od. Knochenbruchen (füt Transport).

Verbände an den Extremitäten eines Hundes haben immer bis über die Pfote zu gehen, da es sonst durch zusammenschieben desselben zur Blutabschnürung kommen kann. Es ist für eine ausreichende Polsterung des Verbandes zu sorgen um Druckstellen zu vermeiden.

Solche Verbände dienen:

  • dem Schutz von Wunden
  • der Aufnahme von Wundsekret
  • der Ruhigstellung
  • als Medikamententräger


Ein Verbandwechsel erfolgt je nach Indikation nach ein (Wundverband) bis sieben (Stützverband) Tagen.

Eingussverband

Dient der Versorgung von großflächigen Hautverletzungen (Bremsverletzungen) wobei die Hauptaufgabe in der feuchtigkeitsspendenden, wundsäubernden und wundheilungsfördernden Wirkung liegt.

Kopfverband

Dient der Versorgung von Ohrverletzungen. Er muss gut gepolstert sein und darf nicht zu fest angelegt werden um eine normale Atmung zu gewährleisten.

Mit der klebenden Seite nach außen zusammengerollte Tesastreifen verhindern ein Abrutschen des Verbandes. Keine Gummiringerl zum fixieren eines Verbandes verwenden da diese im Fell verloren gehen können und so zu schlimmen Verletzungen führen.